Mühelose Prozess- und Produktoptimierung mit intelligenter Statistischer Versuchsplanung (DoE)
Unsere neue Software STAVEX 6.0 ist die erste webbasierte Software für die statistische Versuchsplanung und wird Ihre Arbeit erleichtern! Egal, ob Sie Experte sind oder gerade erst mit der statistischen Versuchsplanung (DoE) beginnen – STAVEX ermöglicht es Ihnen, diese Methodik sehr einfach zu nutzen, z. B. zur Bestimmung des Design Space im Rahmen von Quality by Design (QbD).
Statistische Versuchsplanung so einfach wie nie zuvor.
Die intuitive Benutzeroberfläche von STAVEX 6.0 und der optimierte Arbeitsablauf garantieren eine hohe Benutzerfreundlichkeit, von der anfänglichen Projektspezifikation bis zur endgültigen Optimierung Ihres Systems.
Das Expertensystem STAVEX 6.0 bietet eine herausragende Benutzerführung, die Sie während des gesamten DoE-Prozesses begleitet, insbesondere bei der Auswahl des Versuchsplans und der Interpretation der Ergebnisse.
STAVEX 6.0 liefert einen klaren und verständlichen Bericht sowie moderne und lesbare grafische Darstellungen, die sich leicht interpretieren lassen.
Dank der neuen Reporting-Funktionen können die Benutzer auswählen, welche Informationen (von der Problemdefinition bis zur Auswertung und ihren Grafiken) Teil eines PDF‑ oder HTML‑Berichts sein sollen.
STAVEX 6.0 ist auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch verfügbar. So gelingt Ihnen der Einstieg in die statistische Versuchsplanung noch einfacher.
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Einfache Versuchsplanung und ‑auswertung mit STAVEX
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Flexible Benutzereingaben
Zielgrössen: quantitativ und qualitativ, Eingabe von Spezifikationsgrenzen möglich
Faktoren: quantitativ, qualitativ, Alternativfaktoren und Mischungsfaktoren
Klassen von Alternativfaktoren, um zu definieren, welche einander ausschliessen, für Prozessfaktoren (z. B. zur Auswahl eines Lösungsmittels) und die Komponenten einer Mischung (z. B. zur Selektion eines Hilfsstoffs)
Mehrere Mischungsfaktorklassen möglich, um Formulierungsprobleme zu lösen, die Teilformulierungen beinhalten (z. B. 70% Reinigungsmittel + 30% Duftstoffe = 100%)
Es stehen verschiedene Arten von Faktorrestriktionen zur Verfügung: linear oder spezifisch für Mischungsverhältnisse
Gewichtete Wunschfunktion zur Berechnung der optimalen Kompromissfaktoreinstellung bei der gleichzeitigen Optimierung mehrerer Zielgrössen, z. B. zur Ermittlung des Design Space im Rahmen des Quality by Design (QbD)-Paradigmas
Schnelle und einfache Änderung von Spezifikationsgrenzen und der Gewichtung der Zielgrössen
Eingabe von Transformationen möglich (für quantitative Zielgrössen und Faktoren)
Selektive Spezifikation von Wechselwirkungen (Interaktionen)
Blocking für bekannte unkontrollierbare Störfaktoren
Leichte Plan-Bearbeitung, um schwer zu ändernde Faktoren, einen zeitlichen Trend, nicht eingehaltene Faktoreinstellungen oder undurchführbare Versuche zu berücksichtigen
Automatische Ergänzung unvollständiger Pläne
Interaktive Spezifikation von Bestägigungsversuchen möglich
Interaktive Auswahl der beibehaltenen Faktoren und ihrer Bereiche beim Übergang zu einer neuen Versuchsphase
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User Guidance
Integrated Expert System
Unterstützung bei der Eingabe von Zielgrössen und Faktoren
Bei Restriktionen: Überprüfung auf Kompatibilität
Automatisches Rating der möglichen Versuchspläne
Auswertung in verständlicher Sprache
Hinweise auf auftretende Probleme (Ausreisser, Störfaktoren, ungenügende Modellanpassung, Überlagerung von Effekten)
Details der Statistik im Bericht verlinkt
Unterstützung beim weiteren Vorgehen bei unvollständigen Ergebnissen
Unterstützung beim Übergang zum nächsten Durchgang
Vorschläge von Bestätigungsversuchen
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Eine Vielzahl von Versuchsplänen
STAVEX 6.0 unterstützt eine breite Palette von Screening-, Modellierungs- und Optimierungsversuchsplänen, darunter verschiedene faktorielle und Response-Surface-Versuchspläne, spezielle Mischungsversuchspläne sowie die Möglichkeit, benutzerdefinierte oder externe Versuchspläne zu importieren
Screening‑, Modellierungs‑ und Optimierungspläne:
Lin, Lin-Plackett-Burman, Plackett-Burman, Desperado, 2‑Niveau‑vollfaktoriell und ‑teilfaktoriell, 3‑Niveau‑faktoriell, zentral‑zusammengesetzt (CCD), Box‑Behnken, Hexagon, Pentagon, Doehlert, D-optimale PläneMischungs-Pläne:
D‑optimal, Simplex‑Ecken‑ und Gitterpläne, Simplex‑Zentroid‑Pläne, axiale Pläne, projizierte Pläne, sowie Pläne für die gemeinsame Behandlung von Mischungs‑ und ProzessfaktorenBenutzerdefinierte Pläne:
Ihr eigener Versuchsplan, z. B. unter Einbeziehung bereits vorhandener Experimente und Ergebnisse sowie Versuchspläne aus der Literatur
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Leicht verständliche Auswertung
Leicht verständlicher Auswertungsbericht mit vollständig formulierten Sätzen in klarer Sprache
Flexibler Zugriff auf statistische Details durch Öffnen von Berichtsabschnitten per Mausklick
Separate Modelle pro Zielgrösse
Regressionsmodelle einschliesslich Zusammenfassung der Modelldiagnose und Empfehlungen für grafische Darstellungen
Automatische Transformationsanalyse zur Verbesserung des Modells
Diskriminanzanalyse (kreuzvalidiert) zur Auswertung qualitativer Zielgrössen
Berechnung des besten Kompromisses unter Verwendung einer Wunschfunktion zur Kombination mehrerer Zielgrössen
Information zur Überlagerung von Effekten (Confounding)
Angabe von Konfidenzintervallen für Vorhersagen
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Vielseitige Grafiken
Sehr übersichtliche, modern gestaltete Grafiken mit informativen dynamischen Tooltips, die deren Interpretation erleichtern
Grosse Grafikbibliothek für Zielgrössen: Zwei- und Drei-Faktor-Konturdiagramme (auch für qualitative Zielgrössen), Response-Surface-Grafiken (RSM), Kurvendiagramme, Halbnormale Darstellung (Half-Normal Plot)
Grafiken zu Formulierungsproblemen: ternäre Konturdiagramme
Spezielle farbige Markierung für Bereiche ausserhalb der Spezifikation (OOS)
Konturdiagramme für mehrere Zielgrössen: überlagerte Konturdiagramme für mehrere Zielgrössen, Grafikdarstellungen für die Wunschfunktion – beide angebracht für die Darstellung des Design Space im Rahmen von Quality by Design (QbD)
Diagramme für die Modelldiagnose: normale Quantilsdiagramme, Residuendiagramme und Rohdatendiagramme (Zielgrössen vs. Faktorniveaus)
Darstellung von Diagrammmatrizen, die es ermöglichen, mehrere Grafiken auf einer einzigen Registerkarte darzustellen (mit einer gemeinsamen Skala für die Zielgrössen): die Effekte von bis zu 4 Faktoren (bis zu 5 bei ternären Konturdiagrammen) lassen sich gemeinsam visualisieren und leicht analysieren
Interaktive Funktionen: informative dynamische Tooltips mit den Werten der Faktoren und Zielgrössen an der Mausposition, Festlegung zusätzlicher Bestätigungsversuche per Mausklick
Export von Diagrammen in verschiedenen Grössen möglich, zudem im PNG‑ oder SVG‑Format, zur mühelosen Einbindung in Berichte oder Präsentationen ohne nachträgliche Grössenanpassung
Einfache Verwaltung der erstellten Diagramme für eine spätere mühelose erneute Visualisierung oder zum Löschen der nicht mehr benötigten Diagramme
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Weitere Funktionen
Flexible Berichterstattungsfunktionen zur Erstellung von DoE‑Projektberichten (im PDF‑ oder HTML‑Format), die genau die von Ihnen gewünschten Informationen (einschliesslich Grafiken) in der gewünschten Reihenfolge enthalten
Übersichtliche Benutzeroberfläche für die Verwaltung mehrerer Projekte, gemeinsame Verzeichnisse für den einfachen Informationsaustausch mit Kollegen
Freundlicher und kompetenter Helpdesk (auf Deutsch, Englisch und Französisch) für schnelle Beratung bei Fragen – per Telefon, E‑Mail oder Webmeeting
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Installation, Lizenzierung und Support
Einzelbenutzer‑Installation auf einem lokalen Rechner und Mehrbenutzer-Serverinstallation möglich (Konzept von benannten Benutzern)
Light-Version ohne Mischungsfaktoren erhältlich
Einfache Online-Anforderung der Lizenzdatei, direkte Aktivierung über die STAVEX-Benutzeroberfläche nach Erhalt
Wartung (Updates, Zugang zum Helpdesk für Installation und Support) ist für 12 Monate ab Kaufdatum inbegriffen
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Für wen ist STAVEX bestimmt und wann sollte es angewendet werden?
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Benutzer
Fachleute, die ihren Prozess oder
ihr Produkt verbessern wollenChemiker
Chemieingenieure
Prozessingenieure
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Typische Situationen
Prozess- und Produktentwicklung
Scale-up und Optimierung von Prozessen
Analytik
Formulierungsentwicklung
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Einige Referenzen innerhalb der STAVEX-Gemeinschaft
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Biowissenschaften
Aarti Industries
Acino Pharma
CSL Behring
Hikma Pharmaceuticals
Idorsia Pharmaceuticals
Novartis
R-Biopharm
Sanofi
Siegfried
Zoetis
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Feinchemikalien
Alcan Airex
BASF
Clariant
DSM
Ems-Chemie
Givaudan
Huntsman
Merck
Mifa
NOCIL
Syngenta
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Baumaterialien und Beschichtung
BASF Construction Chemicals
Baumit
Emil Frei (Frei Lacke)
Hesse-Lignal
Isofloc
Röfix
URSA Insulation
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Holz
Danzer Deutschland
Gutex
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Nahrungsmittel
Danisco
Gelita
Nestlé
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Anlagenhersteller
Frewitt
Glatt
Synventive Molding
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Andere Sektoren
Bystronic Laser
Compact Dynamics
ThyssenKrupp
Weidmüller Interface
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Forschungsinstitute
Fraunhofer Institute for Building Physics
Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie
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Universitäten
FH Nordwestschweiz
Ludwig Maximilian University of Munich
Ludwig-Maximilians-Universität München
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
TH Ostwestfalen-Lippe
Universität Basel
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Technische Anforderungen
- In Ihrem Netzwerk:
- Das TCP/IP-Protokoll und DNS müssen installiert sein (mit Novell o. ä. funktioniert es nicht).
- Auf dem Rechner des Benutzers:
- Windows 7, 8, 10 oder 11
- Mindestens 16 GB RAM und 500 MB Festplatten-Speicher
- Moderner Webbrowser (Version von z. B. Firefox, Edge, Chrome, die nicht älter als 2020 ist)
- Ein Internet-Zugang ist ausschliesslich für die Bestellung der Lizenzdatei (siehe den entsprechenden Abschnitt unten) sowie für den Zugriff auf die Hilfe notwendig.
- In Ihrem Netzwerk:
- Das TCP/IP-Protokoll und DNS müssen installiert sein (mit Novell o. ä. funktioniert es nicht).
- Auf dem Server:
- Windows Server 2016 (oder modernere Version), Windows 10 oder Windows virtuelle Maschine
- Mindestens 1 GB RAM und 500 MB Festplatten-Speicher (bis zu 10 Benutzer; sonst 25 MB je zusätzlicher Benutzer)
- Permanenter Betrieb, damit STAVEX 6.0 als Service kontinuierlich laufen kann (der notwendige Webserver ist bereits Teil von STAVEX und es werden keine Web-Zertifikate benötigt).
- Ein Internet-Zugang ist ausschliesslich für die Bestellung der Lizenzdatei (siehe den entsprechenden Abschnitt unten) notwendig.
- Für die Verwaltung der STAVEX-Benutzerkonti wird nur eine Datei benutzt, die intern in der Software behandelt wird. Ebenfalls werden die Daten, die die Benutzer eingeben oder mit STAVEX generieren, in Form von Dateien intern verwaltet. Somit ist keine Datenbank nötig.
- Auf den Client-Rechnern:
- Moderner Webbrowser (Version von z. B. Firefox, Edge, Chrome, die nicht älter als 2020 ist)
- Internet-Zugang wird ausschliesslich für den Zugriff auf die Hilfe benötigt.
- STAVEX benötigt die Java-Runtime nicht. Es wird nur die Version ES6 von Java-Script verwendet, die in allen gängigen Browsern ab 2015 implementiert sein sollte.
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STAVEX-Releases
- Release 6.0 ist seit Juni 2024 verfügbar. Sie ist unter Windows 7, 8 und 10, sowie ab Windows Server 2019 lauffähig und bietet diverse Verbesserungen der Funktionalität.
- Neue Eigenschaften:
- STAVEX 6.0 ist das erste webbasierte DoE-Tool
- Noch benutzerfreundlicher als das originale STAVEX
- Erweiterte Tools für die Bewertung der Versuchspläne und verbesserte Projektmanagementfunktionen
- Moderne und leserliche grafische Darstellungen
- Neue flexible Reporting-Funktionen
- Kurse:
- 4-tägige und 2-tägige Kurse werden angeboten (auf Deutsch, Englisch und Französisch)
- Version 6.0.348 ist seit Juli 2025 verfügbar und bietet die folgenden Verbesserungen:
- Leserlichere informative dynamische Anzeigen (Tooltips) in allen 3D-Grafiken
- Bessere Verwaltung der Versuchsergebnisse beim Übergang zum Durchlauf mit Bestätigungsversuchen
- Verbesserte Darstellung gewisser Grafiken
- Leicht erhöhte Usability der Tabelle der Versuchsergebnisse
- Diverse kleine Verbesserungen
- 5.2 (Oktober 2013)
- Kompatibilität zu Windows 7, 8, 10 (32bit und 64bit)
- Verbesserter Grafikexport mit Möglichkeit zur automatischen Positionierung der Legende sowie höherer Auflösung
- Verbesserte Optimierungsroutinen (erhöhte Präzision)
- Vereinfachte Lizenzierung, auch per Internet
- Diverse kleinere Anpassungen
- 5.1.1 (Oktober 2010)
- Windows 7-Kompatibilität
- Diverse Verbesserungen
- 5.1 (Januar 2008)
- Alternative Prozessfaktoren
- Tetraederdarstellung für 4 Mischfaktoren und eine Zielgrösse
- Verbesserungen in den 4D-Plots
- Rücktransformation: mathematisch transformierte Zielgrössen werden neu in der Originalskala abgebildet
- Übernahme schon durchgeführter Experimente: ermöglicht das "Recyclen" von bestehenden Experimenten in der sequenziellen Versuchsplanung
- Anpassung der Klassensumme bei Faktorreduktion im Falle von Mischfaktoren
- 5.0 (April 2006)
- 4D-Kontur-Plot mit 3 Faktoren und einer Zielgrösse: ermöglicht das Durchwandern des Faktorenraums sowie die Lokalisation des Optimums in Sekundenschnelle
- Erweiterte Versuchsplanungsbibliothek
- Auswertung von unvollständigen Versuchsreihen
- Auswertung des Blockeffekts
- Berechnung der Versuchskosten
Definition des DoE‑Projekts
Eingabe:
der zu optimierenden Qualitätsmerkmale („Zielgrössen”),
der potenziellen Einflussfaktoren, und
ggf. praktischer Restriktionen.
Die meiste Arbeit ist vor dem Experimentieren
Zu Beginn eines Projekts in Statistischer Versuchsplanung (DoE) muss die Fragestellung exakt spezifiziert werden. Dies bedeutet insbesondere, festzulegen, welche Qualitätskriterien (Zielgrössen) und welche potenziellen Einflussfaktoren untersucht werden sollen.
STAVEX arbeitet projektbezogen, d. h. Sie beginnen auch in der Software mit der Eingabe der Zielgrössen und Faktoren. Die hohe Flexibilität von STAVEX macht Ihnen die Eingabe leicht. Wo möglich liefert das integrierte Expertensystem hilfreiche Hinweise, z. B. wenn eine grössere Anzahl an Niveaus einer qualitativen Zielgrösse oder eines qualitativen Faktors den Versuchsplan stark vergrössern würde.
Zielgrössen
Ziel der Statistischen Versuchsplanung (DoE) ist, ein oder mehrere Qualitätsmerkmale zu optimieren.
STAVEX erlaubt die Eingabe von
- quantitativen Zielgrössen (Ausbeute, Nebenprodukte, Viskosität ...) sowie von
- qualitativen Zielgrössen (Farbe: weiss / gelblich, Versiegelung: undicht / dicht ...).
Wenn mehrere Zielgrössen kombiniert werden müssen, kann eine Wunschfunktion verwendet werden, um die beste Kompromiss-Einstellung zu finden. Im spezifischen Kontext der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie ermöglicht dies eine besonders einfache Ermittlung des Design Space, wie es im Quality by Design (QbD)-Paradigma empfohlen wird (FDA PAT‑ und ICH Q8‑Richtlinien). Eine typische Anwendung ist die Optimierung eines Auflösungsprofils – oft durch mehrere Zielgrössen beschrieben, die jeweils den Anteil des gelösten Produkts zu einem bestimmten Zeitpunkt darstellen.
Die gewünschte Optimierungsrichtung:
- Maximum (Ausbeute, Reinheit ...),
- Minimum (Verunreinigungen, Qualitätsabweichung ...) oder
- Sollwert (Schichtdicke, Partikelgrösse, Auflösung nach 2/4/6/8 Stunden ...),
lässt sich zusammen mit den geforderten unteren bzw. oberen Spezifikationsgrenzen einfach eingeben.
Noch ein Hinweis: Genaue Aussagen für qualitative Zielgrössen erfordern verhältnismässig mehr Versuche als für quantitative Zielgrössen. STAVEX schlägt daher vor, sofern möglich eine quantitative Skala zu wählen (Rating auf einer Skala von 0 bis 100 statt schlecht / mittelmässig / gut). Dies gibt zudem der Software und auch Ihnen selbst mehr Flexibilität in der Beurteilung von Zwischenwerten.
Potenzielle Einflussfaktoren
Bei der Eingabe der Faktoren bietet Ihnen STAVEX eine grosse Flexibilität. Alle Faktortypen können im selben Versuchsplan gleichzeitig untersucht werden:
- Quantitativ (Temperatur, Konzentration, Durchsatz ...)
- Qualitativ (Lieferant, Katalysatortyp, Enzym ...)
- Alternativfaktoren (entweder Säure A mit einer Konzentration von 5% bis 10% oder die stärkere Säure B mit einer Konzentration von 2% bis 6%)
- eine oder mehrere Mischungsfaktorklassen, innerhalb derer sich die zugehörigen Faktoren zu einem festen Wert aufsummieren (z. B. 100% oder 220 mg)
Zudem erlaubt STAVEX Ihnen, die unterschiedlichsten praktischen Restriktionen zu berücksichtigen:
- Alternativfaktoren (Prozessfaktoren oder Faktoren einer gleichen Mischungsfaktorklasse): entweder 3-6 mg Katalysator A oder 1-5 mg Katalysator B
- Angabe von Verhältnissen: der Mol-Überschuss des einen Edukts darf höchstens 1.4 betragen; das Verhältnis von Erdbeer‑ und Himbeer-Aroma soll zwischen 1:2 und 2:1 liegen.
- Lineare Restriktionen:
- Um sicher zu gehen, dass die Reaktion abgeklungen ist, muss die Wartezeit nach der Reaktion mindestens 30-mal die Reaktionszeit betragen.
- Gewisse Zutaten einer Formulierung sollen zusammen nicht mehr als einen festen Betrag ausmachen, z. B. es soll nicht mehr als 5% Konservierungsstoffe geben.
- Angabe von Inkrementen, wenn z. B. der Durchsatz nur in Schritten von 1000 Stück/Std. erhöht werden kann.
Der richtige Versuchsplan für jede Situation
STAVEX setzt das Prinzip der sequenziellen Statistischen Versuchsplanung (DoE) konsequent um. Je nach Anzahl der potenziellen Einflussfaktoren schlägt STAVEX für die Fragestellung angemessene Versuchspläne vor.
Sequenzielle Statistische Versuchsplanung (DoE)
Mit dem Versuchsplanungs-Tool STAVEX benötigen Sie keine spezifischen statistischen Kenntnisse, um einen geeigneten Versuchsplan auszuwählen. Die Software generiert eine Liste passender Versuchspläne basierend auf Ihren Eingaben. Dabei werden die Versuchspläne vom besten zum schlechtesten sortiert angezeigt, und eine Bewertung gibt Aufschluss über ihre Qualität für die jeweilige Problemstellung. Wenn Sie keine besonderen Präferenzen haben, können Sie einfach den obersten Versuchsplan der Liste auswählen und Sie werden gute Ergebnisse erzielen.
Natürlich können Sie auch einen anderen Versuchsplan wählen (z. B. mit mehr Experimenten für eine höhere Präzision) oder den ausgewählten Versuchsplan nach Ihren Bedürfnissen anpassen.
Das DoE-Tool STAVEX setzt die Methodik der sogenannten sequenziellen Versuchsplanung um. Abhängig von der Anzahl der potenziell einflussreichen Faktoren schlägt STAVEX verschiedene passende Versuchspläne vor.
Screening-DoE-Phase (bei mehr als 8 Faktoren empfohlen):
Hier wird im Vergleich zur Anzahl der berücksichtigten Faktoren eine relativ geringe Anzahl an Experimenten durchgeführt. Das bedeutet auch, dass relativ wenige Informationen gewonnen werden. Das Ziel dieser DoE-Phase ist jedoch allein, die Anzahl der Faktoren zu reduzieren, um in der nächsten Phase die wichtigen Faktoren detaillierter analysieren zu können.
Folgende Hauptversuchspläne stehen zur Verfügung: Lin, Lin-Plackett-Burman, Plackett-Burman, 2‑Niveau volle und fraktionierte faktorielle Versuchspläne, D‑optimale und Desperado-Versuchspläne.
Modellierungs-DoE-Phase (für ca. 4-8 Faktoren empfohlen):
In dieser Phase wird eine mittlere Anzahl an Experimenten im Verhältnis zur Anzahl der berücksichtigten Faktoren durchgeführt. Es wird ein lineares Modell mit Wechselwirkungen (Interaktionen) angepasst. Das Ziel dieser DoE-Phase besteht darin, die wichtigsten Faktoren zu identifizieren, damit in der nächsten Phase nur sie detailliert analysiert werden können, um ihre optimale Einstellung zu finden.
Folgende Hauptversuchspläne stehen zur Verfügung: 2‑Niveau volle und fraktionierte faktorielle sowie D‑optimale Versuchspläne.
Optimierungs-DoE-Phase (für ca. 1-3 Faktoren empfohlen):
Hier wird ein quadratisches Modell angepasst. Diese Modelle ermöglichen die Identifizierung von Minima (tiefster Punkt einer „Schale“) und Maxima („Spitzen“). Folglich wird in dieser Phase schliesslich das Optimum gefunden. Dies ist in der Modellierungsphase nicht möglich, da dort das Modell nicht quadratisch, sondern linear ist.
Folgende Hauptversuchspläne stehen zur Verfügung: 2‑Niveau volle und fraktionierte faktorielle Versuchspläne, 3‑Niveau faktorielle Versuchspläne, zentral-zusammengesetzte Versuchspläne (CCD), Box-Behnken‑, Hexagon‑, Pentagon‑, Doehlert‑ und D-optimale Versuchspläne.
Flexible Versuchspläne für spezielle Praxisanwendungen:
Innerhalb des oben beschriebenen Rahmens der sequenziellen Versuchsplanung (DoE) sind verschiedene Variationen der Versuchspläne möglich.
Versuchspläne für Mischungen:
Bei einem Formulierungs- oder Mischungsproblem müssen sich alle Komponenten zu einer festen Summe addieren, z. B. 100% oder 250 mg. Dadurch können die Faktoren nicht mehr unabhängig voneinander variiert werden. Der Versuchsplan (und die spätere statistische Auswertung) muss dies entsprechend berücksichtigen.
Deshalb stehen folgende Versuchspläne zur Verfügung: D‑optimale Pläne, Simplex‑Ecken‑ und ‑Gitterpläne, Simplex‑Zentroid‑Pläne, axiale und projizierte Pläne, sowie Pläne für die gemeinsame Behandlung von Mischungs‑ und Prozessfaktoren
Vom Benutzer spezifizierte Versuchspläne:
Unabhängig von der jeweiligen Problemstellung können Versuchspläne auch vom Benutzer selbst definiert werden. Dadurch kann STAVEX ebenfalls zur Auswertung bereits vorhandener Daten verwendet werden, beispielsweise für Versuchsergebnisse, die ohne statistischen Versuchsplan erhoben wurden oder aus früheren Berichten bzw. Literaturquellen stammen.
Ein weiterer häufiger Anwendungsfall besteht darin, einige vorläufige Experimente – beispielsweise zur Bestimmung geeigneter Faktorbereiche – durch das DoE-Tool zu einem statistisch fundierten Versuchsplan ergänzen zu lassen. Auf diese Weise können die bereits durchgeführten anfänglichen Versuche weiterverwendet werden, wodurch sich der gesamte experimentelle Aufwand umso mehr reduzieren lässt.
Leichte Datenhandhabung
Die einfachste Möglichkeit, Ergebnisse einzufügen, ist der direkte Import aus Excel in die STAVEX-Ergebnistabelle. Auch wenn Probleme bei der Versuchsdurchführung aufgetreten sind, wodurch z. B. unvollständige Ergebnisse vorliegen, bedeutet dies natürlich nicht, dass der gesamte Aufwand umsonst war.
Flexible Dateneingabe
Eingabe der DoE-Versuchsergebnisse
Selbstverständlich können alle DoE-Versuchsergebnisse direkt in die Ergebnistabelle von STAVEX eingegeben werden. Alternativ lassen sich die Daten jedoch auch sehr einfach aus Excel importieren. Wenn STAVEX für die Zusammenarbeit mit automatisierten Laborgeräten konfiguriert ist, kann dieser Schritt sogar vollständig entfallen.
Nicht eingehaltene Faktoreinstellungen
Sie haben in einem Versuch versehentlich 65°C statt 70°C verwendet? Wenn dies vernachlässigt wird, wird das Auswertungsergebnis verfälscht. Es gibt jedoch eine einfache Lösung: Mit nur wenigen Klicks kann die betroffene Faktoreinstellung im Versuchsplan korrigiert werden, bevor die DoE-Ergebnisse schliesslich eingegeben oder importiert werden.
Unvollständige Ergebnisse
Verschiedene Gründe können dazu führen, dass eine Versuchsreihe vorzeitig abgebrochen werden muss: Manche Versuchseinstellungen liefern unerwartet keine messbaren Ergebnisse oder ein Analysegerät fällt bei der letzten Messung aus. Je nach Situation kann der Versuchsplan durch das Hinzufügen angebrachter Restriktionen zur Faktorspezifikation angepasst werden. STAVEX ermöglicht jedoch auch den direkten Übergang zur Auswertung. Das DoE-Tool prüft dabei, ob die verfügbaren Ergebnisse für die Durchführung der statistischen Analyse ausreichen. Falls dies der Fall ist, wird sie durchgeführt; andernfalls schlägt STAVEX geeignete zusätzliche Experimente vor. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Auswertung auf einer früheren Stufe des sequenziellen DoE-Ansatzes durchzuführen (z. B. Screening statt Modellierung) und dadurch auf gewisse Detailinformationen zu verzichten.
Einfache und intuitive DoE-Analyse
STAVEX führt die gesamte statistische Analyse der Versuchergebnisse durch und gibt Ihnen Hilfestellung bei der Interpretation. Die Analyseberichte sind in einer klar verständlichen Sprache mit vollständig formulierten Sätzen verfasst; die gewünschten statistischen Details können durch Aufrufen der entsprechenden Abschnitte angezeigt werden.
Wir sprechen Ihre Sprache!
Insbesondere bei der Analyse der Versuchsergebnisse ist es wichtig, dass das Ergebnis leicht verständlich präsentiert wird. Spezialisten aus anderen Gebieten sollen sich nicht zu Statistik-Experten weiterbilden müssen, um Versuchsplanung (DoE) erfolgreich einsetzen zu können.
STAVEX führt die statistische Auswertung der Versuchsergebnisse für Sie durch und gibt Ihnen Hilfestellung bei der Interpretation. Die Auswertungsberichte sind in klar verständlicher Sprache gehalten; die Details zur Statistik stehen in spezifischen, in einem Klick aufklappbaren Berichtsabschnitten zur Verfügung. Die vielfältigen Grafiken erlauben ein intuitives Verständnis der Ergebnisse.
Zusammenfassung der Auswertung
Wenn Sie die Zusammenfassung auswählen, erscheint eine Übersichtstabelle mit den Hauptergebnissen pro untersuchte Zielgrösse. So können Synergie-Effekte bzw. Konfliktpotenzial einfach erkannt werden. Die Zuverlässigkeit des Modells wird für jede Zielgrösse mit angegeben.
Auswertungsbericht (Kurzform)
In der Kurzform des Auswertungsberichts sind alle relevantesten Ergebnisse übersichtlich und klar verständlich zusammengestellt. Die zugehörigen Grafiken können über Links an den passenden Stellen einfach erstellt werden, sowie über den grünen generischen „Plot erstellen”-Button aufrufbar.
Screening:
- Einflussfaktoren, geordnet nach abnehmender Wichtigkeit
- Warnungen im Falle von Ausreissern oder unkontrollierten Störfaktoren
Modellierung:
- Auflistung der durch die statistische Analyse identifizierten wichtigen Einflussfaktoren
- Weniger eindeutige Kandidaten werden zudem als „möglicherweise wichtig” mit aufgeführt
- Modellgleichung
- Zusammenfassungstabelle der Modelldiagnose, inklusive eines Transformationsvorschlags, falls notwendig
- Empfehlungen für Diagnoseplots, um bei Bedarf Modellqualitätsprobleme einfach zu untersuchen
- Beste Kombination der Faktoreinstellungen (zur Darstellung der Tendenz)
Optimierung:
- Modellgleichung
- Zusammenfassungstabelle der Modelldiagnose, inklusive eines Transformationsvorschlags, falls notwendig
- Empfehlungen für Diagnoseplots, um bei Bedarf Modellqualitätsprobleme einfach zu untersuchen
- Optimum (Angabe im Faktorbereich und global), mit Konfidenzintervall
- Analyse sämtlicher durchgeführter Bestätigungsversuche
Detaillierte Statistik
Auf beliebige notwendige zusätzliche statistische Ergebnisse kann durch einzelnes Aufklappen von mehr Berichtsabschnitten als in der Kurzform zugegriffen werden. Auch hier sind Links zur Erstellung der zugehörigen Grafiken an den passenden Stellen platziert, sodass sie einfach erzeugt werden können.
Screening:
- Tabelle der Effekte, geordnet in abnehmender Reihenfolge ihrer Grösse
- Test auf Ausreisser und auf unkontrollierte Störfaktoren
- Tabelle zur Vermischung der Effekte
Modellierung / Optimierung:
- Tabelle, die für jeden Modelleffekt den berechneten Koeffizienten (sowohl im ursprünglichen Faktorskala als auch nach Standardisierung des Faktorbereichs) inklusive Standardabweichung und p-Wert anzeigt
- Korrelationsmatrizen der Modellparameter
- Anpassungsgüte (R2) und korrigierte Anpassungsgüte (R2c)
- Versuchsergebnisse, Modellvorhersagen und sich ergebende Modellabweichungen
- Test auf Nichtnormalität der Modellabweichungen (Shapiro-Wilk-Test, grafische Analyse)
- Varianzanalyse der Modellabweichungen (inkl. Bartlett-Test auf Ungleichheit deren Mittelwerte je Faktorniveau und F-Test für Varianzungleichheit)
Eine Vielzahl von Grafiken
Eine geeignete grafische Darstellung erleichtert die Interpretation der erhaltenen Aussagen deutlich. STAVEX stellt hierfür eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung.
Einfache Visualisierung
Contourplots (Höhenlinienplots)
Conturplots eignen sich am besten, um den Einfluss mehrerer Faktoren auf eine Zielgrösse zu visualisieren. STAVEX bietet diese als zwei- und dreidimensionale Grafiken an. In beiden Fällen ermöglicht ein praktisches dynamisches Anzeigetooltip einen einfachen Zugriff auf die Werte der dargestellten Faktoren und aller Zielgrössen an jeder Mausposition.
Plot Matrix-Darstellungen
Für jeden Grafiktyp können mehrere ähnliche Grafiken kombiniert werden, um eine Plot-Matrix-Darstellung zu bilden, indem der Wert von bis zu zwei zusätzlichen Faktoren variiert wird. Die gemeinsame Farbskala erleichtert die Interpretation erheblich, da die Farbunterschiede von Plot zu Plot deutlich zeigen, welche Faktoreinstellungen ungeeignet oder vielversprechend sind.
Hier sind Beispiele für die Contourplots. Für solche Plot-Matrizen sind dynamische Tooltips verfügbar.
Response Surface (RSM) Plots
Es stehen auch verschiedene Grafiktypen zur Verfügung, bei denen die Zielgrösse nicht nur durch die Farbskala (wie bei den oben genannten Conturplots), sondern auch einer Achse zugeordnet dargestellt wird. Besonders die Oberflächenplots können als vorteilhaft für spektakulärere Darstellungen, z. B. in Berichten oder Präsentationen, oder für Personen, die das flache Aussehen von 2D-Conturplots nicht mögen, betrachtet werden.
Ternärer Contourplot für Formulierungsprobleme
Mischungsfaktoren werden oft benötigt, um die Konstant-Summen-Bedingung zu berücksichtigen, der die Komponenten einer Rezeptur genügen müssen. In solchen Fällen muss der Wert des letzten Faktors, wenn alle anderen bekannt sind, den fehlenden Betrag ausgleichen, um die beabsichtigte Summe zu erreichen. Auch die Form des Conturplots muss dies berücksichtigen.
Contourplots für qualitative Zielgrössen
Wie im quantitativen Fall visualisiert der Plot den Einfluss von zwei Faktoren auf eine Zielgrösse. Zur Erleichterung der Interpretation wird Grün immer dem optimalen Antwortniveau zugeordnet. Auch qualitative Zielgrössen können grafisch als Contourplots dargestellt werden. Die Farben entsprechen den möglichen Werten der Zielgrösse. An den folgenden Abbildungen ist leicht zu erkennen, dass die gewonnene Information bei qualitativen Zielgrössen weniger präzise ist als bei quantitativen.
Mehrfach- Zielgrössen Contour Plots
In realen Anwendungen gibt es oft mehrere Zielgrössen. In solchen Fällen hängen die optimalen und akzeptablen Faktoreinstellungen meist von der betrachteten Variable ab. Funktionen, die die gemeinsame Visualisierung der Faktoreffekte auf mehrere Zielgrössen gleichzeitig ermöglichen, sind dann eine sehr wertvolle Hilfe, um die DoE-Analyseergebnisse global zu interpretieren.
Diagnosediagramm des Modells:
Die Qualität eines Regressionsmodells lässt sich anhand von zwei Arten grafischer Darstellungen beurteilen: dem Normalverteilungsdiagramm der Modellabweichungen (Quantilsdiagramm) und dem Diagramm der Modellabweichungen im Vergleich zu den Faktorniveaus (Residualdiagramm). Sie ermöglichen es, Ausreisser oder unerwünschte Strukturen in den Modellabweichungen schnell zu erkennen.
Halbnormalplot
In der Screening-Phase ist der Halbnormalplot, sofern zutreffend, das Mittel der Wahl zur Darstellung und Interpretation der Analyseergebnisse. Er ermöglicht es, wichtige Faktoren zu identifizieren und festzustellen, ob die Versuchsergebnisse Ausreisser enthalten oder durch einen unkontrollierten Faktor beeinflusst wurden.
Rohdaten Plot
Wenn die statistische Auswertung der Versuchsdaten keinen klaren Aufschluss über die Auswirkungen der Faktoren liefert, kann es sehr hilfreich sein, sich die Ergebnisse selbst anzusehen. Die Rohdatenplots visualisieren diese, um herauszufinden, wie sie von jedem einzelnen Faktor beeinflusst werden.
Unterstützung für die Planung der nächsten Schritte
STAVEX ist das einzige Versuchsplanungs-Tool, das Sie durch den gesamten Prozess der sequenziellen Versuchsplanung (DoE) leitet. Nach jedem Versuchszyklus hilft Ihnen STAVEX dabei, fundierte Entscheidungen über die nächsten Schritte zu treffen. Am Ende wird das gesamte Projekt übersichtlich in einer einzigen Datei dokumentiert.
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Statistische Versuchsplanung (DoE)
Die kleine englischsprachige Videoserie vermittelt eine Einführung in die wichtigsten Konzepte der statistischen Versuchsplanung (DoE). So werden die häufigsten Unsicherheiten beseitigt.
Was ist DoE?
Auf Wiedersehen OFAT
Sequentielle statistische Versuchsplanung (Aufbau von STAVEX)
Sequentielle statistische Versuchsplanung (Aufbau von STAVEX)
Versuchsplanauswahl
Planauswahl
DoE-Beispiel: Vom ersten Screening bis zum abschliessenden Bestätigungsexperiment in rund 30 Versuchen
Ein englischsprachiges Beispiel aus der Prozessoptimierung, das sich jedoch leicht auf Fragestellungen der Produktoptimierung übertragen lässt.
Screening
Modellierung
Optimierung (Response Surface Modelling – RSM)
Bestätigungsexperimente
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